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Foto ABC
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Boke / Bokeh
Die Benutzung des Ausdrucks „Boke“ ist der Versuch die Unschärfe eines Bildes qualitativ zu bewerten. In den unscharfen Bereichen erkennt man manchmal die so genannten Zerstreuungskreise, unscharfe Punkte, welche als Kreis abgebildet werden. Diese Kreise haben nun je nach verwendetem Objektiv und Anzahl der Blendenlamellen eine unterschiedliche „Qualität“.
Haben diese Zerstreuungskreise z.B. keine runde Form (z.B. bei Blenden mit nur 5 Lamellen), sind die Kanten zu hart, ist der Helligkeitsverlauf im Zerstreuungskreis sehr stark oder ist er von einem Farbsaum umgeben spricht man von einem schlechten Boke.
Da der Begriff Boke nicht wirklich eindeutig interpretiert werden kann, wird manchmal auch der Gesamteindruck des Unschärfebereichs damit gemeint, ist er z.B. zu unruhig, zu bunt etc.
Der Begriff kommt anscheinend aus dem japanischem und bedeutet soviel wie Fehlsichtigkeit bzw. Unschärfe. Die Schreibweise Bokeh stammt laut eigenen Angaben von dem britischen Autor Mike Johnston um eine falsche Aussprache zu verhindern.
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