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Foto ABC
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Beugungsunschärfe
Die Beugungsunschärfe ist kein Linsenfehler, sondern resultiert daher, dass die einfallenden Lichtstrahlen am Rand der Blende abgelenkt (gebeugt) werden. Sie ist von der Größe des Blendendurchmessers und der Größe des Aufnahmematerials (und dem daraus resultierendem Abbildungsmaßstab) abhängig.
Bei großem Blendendurchmesser ist das Verhältnis zwischen den gebeugten Randstrahlen und den nicht betroffenen Strahlen im mittleren Bereich so, dass die Beugungsunschärfe nicht auffällt. Je kleiner der Blendendurchmesser wird desto stärker verändert sich dieses Verhältnis zu Gunsten der Randstrahlen und somit zu einer sichtbaren Unschärfe.
Es ist zu beachten das beim Abblenden die Tiefenschärfe zwar weiterhin zunimmt, die Beugungsunschärfe jedoch das Bild unscharf werden lässt. Hier gilt es einen Mittelweg zu finden.
Als Richtwert gibt es die so genannte „optimale Blende“ (förderliche Blende). Diese bewegt sich beim Kleinbild mit einem 50 mm – Objektiv bei ca. Blende 16. Je nach Objektiv sollte man aber eigene Tests anfertigen.
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